Resistance Anonyme

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« I am a referenced Error » – with action Hybride

I’am a Referenced error

The duo ExFormation (with Vier Und Art) in Offline Forte Margera – Venice
The 21st of June whit the collective Action Hybride.
« The skin is a surface, an interface. For a long time, skin has been
considered as the limit of the soul, a border between being and the
world. But now technology is breaking through this layer. The skin is no longer a barrier » Sterlac
L’art du passage à l’acte… (The art of acting)
We are a performative installation. We are two bodies, back to back,
a barbed wire surrounds us without touching us. We are completely
naked and covered with newsprint that is stuck to our skin. We will be
deaf, blind, mute, filled with this paper that covers our thoughts like
the emptiness of existence. We are motionless like two statues waiting
for death. The sound of the clock becomes the echo of society, which
remembers bitterly that time is equal, that every second is valid in a
temporality. It is imposed on us that time passes. During this time, we
are present in space, little by little we undress from this burden. Through calm and slow movements we regain control over our body. Above us, a dropper pours one drop of blood per second, like the torture of the drop of water. In a soft melody we undress from the information of the infused periodic mass in our thoughts, nights and days. An appointment with madness and mass information, meeting with the memory of the history of current events. Massively spilled, the story of the human inactivated, who is a stranger to himself no longer even recognizes his body. Are we becoming a reference in censorship? Our body remembers our posture imposed by societal norms. Through large-scale dissemination we are imbued with propaganda that becomes our memory.

Vie privée III

Here is an extract from our performance on Saturday, May 4, which lasts 150 minutes.
Thank you to the Werkkunst Gallery Hamburg for trusting us.
You can come and see our installation in the gallery, it will be visible the next two months at:
Eppendorfer Weg 235, 20251 Hambourg
« Vie privée III », was the last part of this chapter.   Exformation created for the first time a performative installation.

“A decadent encounter that reveals naked that these are innards, it opens its heart to the public. They are there to ask questions, to question aesthetics and reason.”

« Vie Privée III » – 4 May 2019

Wir laden Sie zur Eröffnung der Ausstellung „Now Art » in der Werkkunst Gallery Hamburg, am 4. Mai 2019 ein. ExFormation wird seine Performance-Arbeit „Private Life III » als die letzte einer Serie von 3 Performances präsentieren. Eine dekadente Begegnung, die nackt offenbart, dass es sich um Innereien handelt, es öffnet ihr Herz für die Öffentlichkeit. Sie sind da, um Fragen zu stellen, Ästhetik und Vernunft zu hinterfragen.

Das Performance-Duo ExFormation gibt es seit 2018. Die künstlerische Begegnung des Malers Vier Und Art (Olivier Schlund) mit der Fotografin Sophie Scheifele.

ExFormation ist zwischen Performance und Videokunst, ein Engagement, das die Gesellschaft und die Zeit durch nacktes Handeln so nah wie möglich an einen sensiblen und fragilen Menschen stellt. Zwei freie Menschen, die Informationen in Frage stellen.
Ein ungemein großes und friedliches schlafendes Monster, das den aktuellen Informationsfluss wie einen kleines Rinnsal erscheinen lässt.

Exformation (ursprünglich eksformation auf Dänisch) ist ein Begriff, der vom Wissenschaftsautor Tor Nørretranders in seinem 1998 auf Englisch erschienenen Buch „The User Illusion“ geprägt wurde. Diese Informationen werden ausdrücklich abgelehnt. Der Begriff hat jedoch auch andere Bedeutungen im Zusammenhang mit Informationen, wie z. B. „nützliche und relevante Informationen » oder eine bestimmte Art der Informationsauflösung.

Vier-Und-Art, Olivier Schlund, Maler, der durch verschiedene Medien geht, im grafischen, abstrakten, figurativen, erklärenden Weg eines romantischen und poetischen Werkes.
http://www. vier-und-art. com

Sophie Scheifele, Fotografin, Bildende Kunst, „Vakuum-Poesie-Fotografin ». Versammlungsspiele im dunklen, traumhafte Universen, um einen Ort ohne Platz zu schaffen.
http://sophie-scheifele. com

Luscus Pics – Camera Box

„KUNSTWERKE SIND ORTE DES NACHDENKENS.“ LISA SARTORIO

Die Lust kreativ zu arbeiten hat uns zu diesem alten, schon fast aussterbendenen, Handwerk der Fotogra e gebracht. Das Duo ExFormation, (Olivier Schlund, Masseur und Sophie Scheifele, Fotogra n) übernimmt die Leitung.

Dieses, ja schon fast antike Verfahren, lassen wir, das erste mal, glanzvoll wieder auferstehen im Rahmen von „Streetfood Fes- tival 2019“

Diese Apparate der Strassenfotogra e, sogenannte: „Streetbox, Minu- teros, Kubanische Polaroid, Afghan Box Camera oder kamra-e-faoree“, egal wie der Name lautet, die Technik bleibt die gleiche. Diese simplen Kameras mit integrierter Dunkelkammern, ermöglicht es uns, vor Ort, Schwarzweiss Fotos zu schiessen und zu entwickeln in ein und dem selben Vorgang. Im Durchschnitt dauert der Prozess pro Foto 7 bis 10 Minuten.
Unsere Kamera ist genau eine dieser oben genannten „Afghan Box Kame- ras“. Die Kamera besteht aus einer ein- fachen, lichtdichten Box mit einem kleinen Loch vorne. Das Licht wird anhand des Objektives auf dem Fo- topapier, welches auf der Fokusplat- te au iegt, gebündelt. Die bewegliche Glasplatte, auch Mattscheibe genannt, ermöglicht es eine Bestandsaufnahme durchzuführen bevor das Papier ex- akt eingelegt wird. Im gesamten Pro- zedere, ist kein Film involviert. Das hat zu bedeuten, dass jedes Belichtete Papier ein Unikat ist und somit nicht reproduzierbar ist. Sobald das Papier von der Entwick- lungs üssigkeit in das Fixierbad ein- getaucht wird, kann die Box geöffnet werden und das Bild wird sichtbar. In unserer Technologie wird ein „di- rect positive“ Papier aus dem Hause Harmann verwendet, um die Warte- zeiten zu reduzieren geschiedenen zu halbieren. Denn normalerweise erhält man erst ein negatives Ab- bild, welches man in einem weiteren Schritt erneut ablichtet.

Der vordere Teil der Kamera besteht aus einer „Shutterlinse“ aus den 20er Jahren, mit einer Brennweite von 315 oder 210mm und im inneren einer von aussen regu- lierbaren Fokusplatte. Der hintere Teil ist das dazugehörige Labor mit zwei Bädern, einmal für Entwickler- und einmal für die Fixierungs üssigkeit. Dieses Verfahren ver- folgt den Ablauf von Niepce‘s Forschung im Jahre 1822*. Eine Technik, die zu einem Kunstwerk, zu einem Unikat wird. „Luscus pics“, eine lebendige Technik der Fotogra- e. Ein handwerkliches Porträt eines fotogra schen Typs. Eine Begegnung in der Gegenwart, durch das Wissen über die Vergangenheit. „Schwer und rudimentär, verjagt es die Authentizität in einer Sekunde. Vergiss die Geschwindigkeiten, die Perfektion und lass dich von der Über- raschung verzaubern.

„Lasst das Licht herein, (. . . . ) Solange die Sonne sie streichelt (. . . . ) Immer wieder daran erinnernd, dass mit der Alchemie der Einfachheit zu reisen bedeutet, sich mit dem Langsamen zu versöhnen“. Sébastien Bergeron

Dieser Beruf des Straßenporträtfoto- gra e verschwindet durch die digitale Bewegung. Die Ästhetik der Fotogra- e hat ihren ursprünglichen Wert ver- loren, Smartphones und Photoshop haben die Oberhand gewonnen. Die Einfachheit der Fotogra e existiert nicht mehr. Wir wollen euch diesen heiligen Begriff der Fotogra e zurück- geben.Wir brauchen nur Licht! Als Troubadoure werden wir segeln, auf den Straßen, in den Städten und durch die Festivals dieser Welt. Unsere Kamera der speziellen Art wird Jeder und Jedem die Möglichkeit bieten, ein total einzigartiges Porträt zu erstehen. Außerdem haben wir Äpfel mit im Gepäck sowie Kostü- me, Accessoires, falsche Schnurrbärte und Spiegel um das vom Kunden gewünschte Image zu verfeinern. Ist das volle Programm erwünscht, so verfassen wir dazu noch jeweils ein Stück personalisierte Poesie. Als royale Option, zur Überbrückung der Wartezeit, wird ebenso eine entspannende Thai-Massage im Paket angeboten.

Bei der Fotogra e geht es nicht nur um das Sehen, sondern auch um den Körper! Fotoabzüge haben eine einzigartige Dimension. So taktil, lebendig, menschlich und sensibel funktionieren sie nach diesen Prinzipi- en eines logischen „Know-hows“. Mit diesem Projekt kehren wir zu den Grundlagen der Fotogra e zurück. Du bist plötzlich in der Lage, zu Hau- se, ein Bild von dir zu haben, so wie die Portraits unserer Großmütter.